Die kurze Antwort
Fundament einmal, Reichweite laufend.Online-Marketing kostet zweierlei: einmal das Fundament, also Website und Unternehmensprofil, und danach laufend die Wege, über die Kunden zu dir kommen. Wie viel davon du brauchst, hängt an deinem Ziel, nicht an einem Paket.
Alle Posten im Überblick
Was kostet Online-Werbung? Diese Tabelle zeigt, wofür du bei welchem Weg bezahlst. Einzelheiten stehen in den verlinkten Ratgebern.
| Weg | Wofür du bezahlst | Wann |
|---|---|---|
| Google-Unternehmensprofil | Das Profil ist bei Google kostenlos. Kosten entstehen nur, wenn jemand Einrichtung und Pflege für dich übernimmt. | einmalig, dann laufend Zeit |
| Website | Bau, Texte, Fotos; danach Domain, Hosting, Wartung | einmalig und laufend |
| Suchmaschinenoptimierung | Arbeitszeit für Technik, Inhalte und Verweise | meist laufend |
| Google Ads | Klicks an Google plus Einrichtung und Betreuung | laufend, solange Anzeigen laufen |
| Werbung in sozialen Netzwerken | Werbebudget an die Plattform plus Bilder, Videos und Texte | laufend |
| Bewertungen | kein Geld, aber eine feste Routine im Alltag | laufend Zeit |
| Fotos und Videos | Fototermin oder eigene Zeit | einmalig, gelegentlich neu |
In welcher Reihenfolge lohnt sich was?
Unsere Empfehlung für fast jeden Betrieb, der vor Ort Kunden gewinnt:
- Unternehmensprofil vollständig machen. Kostenlos, wirkt direkt in Google Maps und ist für viele Suchende der erste Kontakt. Wie das geht, zeigt die Seite Lokales Online-Marketing im Westmünsterland.
- Website, die Anfragen leicht macht. Jeder andere Weg führt am Ende hierher. Eine schwache Website macht jede Werbung teurer.
- Einen Weg für mehr Besucher wählen. Anzeigen, wenn es schnell gehen soll und du pro Anfrage rechnen willst. Suchmaschinenoptimierung, wenn du auf Dauer bei Google und in KI-Antworten sichtbar sein willst, ohne für jeden Klick zu zahlen.
- Ausbauen, was sich trägt. Erst wenn ein Weg messbar Anfragen bringt, kommt der nächste dazu.
Wer bundesweit oder online verkauft, startet oft direkt mit Anzeigen und Shop. Das Prinzip bleibt: Fundament zuerst, dann Reichweite.
Dein Jahresbudget rechnen
Trag die Beträge aus deinen Angeboten ein oder das, was du ausgeben willst. Der Rechner zeigt, was einmalig anfällt, was laufend bleibt und was das erste Jahr insgesamt kostet.
Dein Online-Marketing im ersten Jahr
Trag die Werte aus deinem Angebot ein. Leere Felder zählen als null. Der Rechner kennt keine Marktpreise, er rechnet nur mit deinen Zahlen.
- Einmalig
- 0 €
- Laufend pro Monat
- 0 €
- Erstes Jahr gesamt
- 0 €
So wird gerechnet: Einmalige Posten zählen einmal. Monatliche Posten zählen zwölfmal, jährliche einmal. „Laufend pro Monat“ ist die Summe der monatlichen Posten plus ein Zwölftel der jährlichen.
Budget vom Ziel her planen
Ein Budget, das du aus dem Bauch festlegst, ist entweder zu klein, um etwas zu bewirken, oder zu groß für deinen Bedarf. Plane rückwärts:
- Ziel: Wie viele zusätzliche Aufträge willst du im Monat?
- Anfragen: Teile die Aufträge durch deine Abschlussquote. Wer jede dritte Anfrage gewinnt, braucht dreimal so viele Anfragen wie Aufträge.
- Kosten je Anfrage: Bei Anzeigen rechnest du sie mit dem Google-Ads-Rechner aus. Bei Suchmaschinenoptimierung teilst du die Monatskosten durch die zusätzlichen Anfragen.
- Budget: Anfragen mal Kosten je Anfrage. Liegt das über dem, was dir die Aufträge einbringen, stimmt etwas am Weg oder an der Website.
Wo du sparen kannst und wo besser nicht
- Sparen: Unternehmensprofil selbst pflegen, Fotos selbst machen, Kunden selbst um Bewertungen bitten, mit einer Leistung statt mit allen starten.
- Sparen: Kanäle weglassen, auf denen deine Kunden nicht unterwegs sind.
- Nicht sparen: an Messung. Ohne gemessene Anfragen weißt du nie, welcher Euro wirkt.
- Nicht sparen: an der Website. Sie entscheidet, ob aus Besuchern Anfragen werden.








